Otterndorf

Otterndorf an der Elbmündung ist der Nachbarort von Cuxhaven. Die Kleinstadt an der Medem hat 7000 Einwohnern und besitzt seit 1400 die Stadtrechte. Sie hat eine hübsche Altstadt mit Fachwerkhäusern, Schloss, Kirche, Rathaus, Lateinschule und verschiedenen Speichern.

Hinter dem Deich an der Elbe liegt das hübsche Feriendorf Nordseebad Otterndorf mit künstlich angelegten Badeseen. Eine sichere Möglichkeit zu schwimmen, denn die Elbe mit ihren Gezeiten und dem Schiffsverkehr ist nicht ungefährlich.

Glückstadt

Glückstadt in Schleswig-Holstein wurde 1617 vom dänischen König Christian IV. an der Unterelbe gegründet, um Hamburg den Rang als Seehafen abzulaufen. Die Befestigung war so gut, dass die Stadt im Dreißigjährigen Krieg verschont blieb. Eine Weile war Glückstadt Verwaltungszentrum, doch das Ziel, wirtschaftlich erfolgreicher als Hamburg zu sein, wurde nie erreicht.

Die malerische Kleinstadt mit 12000 Einwohnern zeigt noch heute deutlich die Spuren einer Stadt, die am Reißbrett entstanden ist. Nach einem Bummel durch die Altstadt oder einen Spaziergang auf dem Deich lässt es sich in einem der Cafés oder Restaurants gut einkehren. Eine Elbfähre führt nach Wischhafen in Niedersachsen zu anderen Ausflugszielen. Wenn der Elbtunnel allerdings mal wieder gesperrt ist, stauen sich auch hier die Autos.

Vörder See in Bremervörde

Der Vörder See bei Bremervörde liegt mitten im Elbe-Weser-Gebiet an der Oste. Es gibt ihn erst seit 1982. Die Stadt Bremervörde baggerte saure Wiesen, die landwirtschaftlich nicht genutzt wurde, aus und es entstand ein wunderschönes Freizeitgelände mit einem großen Kinderspielplatz, Themengärten und Feuchtbiotope.

Im zwölften Jahrhundert wurde zur Sicherung der wichtigen Ostefurt eine Burg gebaut. Eine Zeitlang residierten die Bremer Erzbischöfe in Bremervörde. Da die Oste bis Bremervörde schiffbar ist und in die Elbe mündet, wurde die Stadt zu einem wichtigen Umschlagplatz.

Ratzeburger See

Der Ratzeburger See im Südosten von Schleswig-Holsten ist ein schönes Ausflugsziel von Hamburg oder Lübeck. Im Sommer laden die Badestellen zum Schwimmen ein. Aber auch viele Wassersportler vergnügen sich auf ihm. Wir sind schon öfter auf ihm gepaddelt. Wem der See nicht reicht, der kann über die Wakenitz bis Lübeck weiterfahren.

Benannt ist der See nach der hübschen Kleinstadt Ratzeburg, die auf einer Insel im See liegt und über Dämme mit dem Festland verbunden ist. Durch die Dämme wird der See in vier Seen geteilt: Küchensee, Stadtsee, Domsee und dem großen Ratzeburger See. Um den See lässt es sich wandern oder auch Radtouren machen.

Alsterwanderweg

Viele kennen die Alster nur als See, der mitten in der Stadt Hamburg liegt, dabei ist die Alster ein 56 Kilometer langer Nebenfluss der Elbe. Sie entspring in Henstedt-Ulzburg in Schleswig-Holstein. In Hamburg, bzw. damals vor den Toren Hamburgs, wurde sie im Mittelalter aufgestaut, um eine Kornmühle zu betreiben. Die Hamburger freuen sich noch heute an dem großartigen Freizeitareal. Im Sommer ist die Außenalster voller Segel-, Ruder- und Tretboote. Ausflugsschiffe schippern Ausflügler über den See und in die Kanäle. Rund um die Außenalster laden Grünanlagen und ein Wanderweg zum Spazieren ein. Aber auch der Oberlauf ist interessant.

37 Kilometer lang ist der Alsterwanderweg, nur der nördlichste Teil des Flusses mit den umliegenden Mooren steht unter Naturschutz. Ab Kayhude bis zur Mündung in die Elbe kann man schöne Wanderungen unternehmen.

Wir sind vom Bahnhof Ohlsdorf ein paar Kilometer nach Norden gewandert. Da das Wetter kühl und durchwachsen war, waren nicht so viele Spaziergänger unterwegs.