Archiv für den Monat September 2015

Schmetterlinge

Kaum scheint die Sonne, flattern sie wieder durch den Garten.

Wedel vor den Toren Hamburgs

Die kleine holsteinische Stadt Wedel grenzt direkt an die Hamburger Elbvororte. Man kann am Elbwanderweg von Hamburg zur Nordsee wandern, Rad fahren oder spazieren gehen. Auf dem Wedler Gebiet geht es vorbei am Heizkraftwerk, weiter auf dem Hochufer bis zum Willkommhöft, an dem die ein- und auslaufenden Schiffe begrüßt werden, am Schulauer Hafen, dem Strandbad und dem großen Hamburger Yachthafen. Dahinter muss man sich entscheiden, ob man vor dem Deich an der Elbe läuft und die großen Pötte bewundert oder lieber windgeschützt hinter dem Deich an der Binnenelbe.
Der eigentliche Ort Wedel befindet sich auf der Geest, während am Fluss das Fischerdorf Schulau liegt. Wedel besitzt einen Roland, da es früher Umschlagplatz für die Rinder war, die von Jütland in die Großstädte getrieben wurden, eine mittelalterliche Kirche und eine Reiher alter Häuser. Der Ort hat sich sein Kleinstadtflair mit vielen Geschäften, Restaurants, Schulen und Ärzten erhalten.

Fischbeker Heide

Im Süden von Hamburg befindet sich das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide. Es ist also gar nicht nötig, bis in die Lüneburger Heide zu fahren, sondern man kann mit S-Bahn und Bus oder dem Auto herkommen und durch Heide, Moore und Wälder wandern. Sogar einen archäologischen Wanderpfad gibt es, da die Gegend seit der Jungsteinzeit besiedelt war und erst die Überweidung die Heideflächen erzeugte. Eine Heidschnuckenherde und Entkusseln sorgen heute dafür, dass die Heidepflanzen nicht von Bäumen überwuchert werden.

Ferieninsel Krautsand

Die kleine, sturmgebeutelte Elbinsel Krautsand liegt zwischen Hamburg und Cuxhaven. Früher befand sie sich wirklich im Strom, doch im Laufe der Jahrhunderte sorgten Wind und Wellen dafür, dass sie ans Ufer gespült wurde und nur noch von der Wischhafener Süderelbe, der Krautsander Binnenelbe und dem Ruthenstrom vom Festland getrennt ist. Seit der Eindeichung 1976 ist das Leben sicherer geworden und die Häuser werden nicht mehr wie früher auf Wurten gebaut.
Viehweiden und Obsthöfe sorgen für ländliche Idylle. Der alte Hafen mit dem Ewer, der durch den Deich den Zugang zum Fluss verloren hat, Leuchttürme und Seefahrerkirche sorgen für maritimes Flair. Der Deich mit den Schafen und der lange Strand laden zu Spaziergängen ein. Zum Schauen gibt es auf der Elbe immer genug große Pötte und weiße Segelboote.
Ausflügler und Urlauber können auf Krautsand Fahrrad fahren, baden, wattwandern, angeln und einfach die Ruhe genießen. Zum Einkaufen fährt man mit dem Auto oder dem Fahrrad ins nahe Drochtersen. Cafés und Restaurants sorgen für das leibliche Wohl.

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