Schlagwort-Archive: Ausflug

Ratzeburg

Die Kleinstadt Ratzeburg mit 15000 Einwohnern liegt in Schleswig-Holstein in der Nähe von Mecklenburg-Vorpommern zwischen Hamburg, Lübeck und Schwerin. Auf der Dominsel im Ratzeburger See liegt die Altstadt mit dem Dom.

Goldbecker Hügelgräberheide

Die Goldbecker Hügelgräberheide ist eine kleine Heidefläche im Landkreis Stade. Aber sie ist nicht nur ein kleines Landschaftsschutzgebiet, sondern bietet auf dem Rundweg Heideflächen mit Wacholder, große Seen durch den Kiesabbau und eine Reihe Hügelgräber, in denen trotz früheren Grabräubern noch Grabbeigaben gefunden wurden.

Seebrücken an der Ostsee

Seebrücken, zum Flanieren oder um mit einem Seebäderschiff einen Ausflug zu machen, gehören einfach zu einem Ostseeurlaub dazu.

Seebrücke in Ahlbeck
Seebrücke in Kellenhusen bei Nacht

Butjadingen

Die Halbinsel Butjadingen liegt zwischen Bremerhaven und Wilhelmshaven an der Nordsee. Im Langwarder Groden wurde der Deich auf 900 Meter geöffnet. Dadurch wird das Gelände wieder der Tide ausgesetzt, Salzwiesen bilden sich und bieten Vögel Lebensraum. Auf einem 5 Kilometer langen Wanderweg lässt sich die Natur beobachten.

Der Litberg

Einer der bekanntesten Berge Deutschlands ist der Litberg. Er ist mit 65 Metern die höchste Erhebung im Landkreis Stade. Das nutzte Carl Friedrich Gauß aus, als er für den König von Hannover 1821 das Land vermessen sollte. Dazu errichtete er auf dem Litberg einen Turm. An die Vermessung erinnerte der letzte 10 DM Schein.

Falls die Pole abschmelzen sollten, wisst ihr also, wo ihr mich finden werdet.

Schwebefähre in Osten

Osten, ein kleiner Ort mit 1800 Einwohnern, liegt im Landkreis Cuxhaven an der Oste, einem Nebenfluss der Elbe. In früheren Zeiten war der Ort bedeutender, wie man an der großen Barockkirche erkennen kann. Ebenso war die Schwebefähre 1909 eine große technische Errungenschaft. Bis 1974 beförderte sie noch den Autoverkehr, heute ist sie das touristische Aushängeschild des Ortes.

Spaziergang an der Este

Die Este ist ein Nebenfluss der Elbe, der in der Lüneburger Heide entspringt und nach 62 km in der Elbe mündet. Von Buxtehude bis zur Mündung ist sie schiffbar, jedoch fahren inzwischen nur noch Freizeitboote auf ihr. Die Befahrbarkeit ist durch die Tide stark eingeschränkt, außerdem wird sie nicht mehr ausgebaggert und versandet immer mehr. Das umliegende Marschgebiet (Altes Land) wird über Wettern (Vorflutern) in die Este entwässert.

Otterndorf

Otterndorf an der Elbmündung ist der Nachbarort von Cuxhaven. Die Kleinstadt an der Medem hat 7000 Einwohnern und besitzt seit 1400 die Stadtrechte. Sie hat eine hübsche Altstadt mit Fachwerkhäusern, Schloss, Kirche, Rathaus, Lateinschule und verschiedenen Speichern.

Hinter dem Deich an der Elbe liegt das hübsche Feriendorf Nordseebad Otterndorf mit künstlich angelegten Badeseen. Eine sichere Möglichkeit zu schwimmen, denn die Elbe mit ihren Gezeiten und dem Schiffsverkehr ist nicht ungefährlich.

Glückstadt

Glückstadt in Schleswig-Holstein wurde 1617 vom dänischen König Christian IV. an der Unterelbe gegründet, um Hamburg den Rang als Seehafen abzulaufen. Die Befestigung war so gut, dass die Stadt im Dreißigjährigen Krieg verschont blieb. Eine Weile war Glückstadt Verwaltungszentrum, doch das Ziel, wirtschaftlich erfolgreicher als Hamburg zu sein, wurde nie erreicht.

Die malerische Kleinstadt mit 12000 Einwohnern zeigt noch heute deutlich die Spuren einer Stadt, die am Reißbrett entstanden ist. Nach einem Bummel durch die Altstadt oder einen Spaziergang auf dem Deich lässt es sich in einem der Cafés oder Restaurants gut einkehren. Eine Elbfähre führt nach Wischhafen in Niedersachsen zu anderen Ausflugszielen. Wenn der Elbtunnel allerdings mal wieder gesperrt ist, stauen sich auch hier die Autos.

Vörder See in Bremervörde

Der Vörder See bei Bremervörde liegt mitten im Elbe-Weser-Gebiet an der Oste. Es gibt ihn erst seit 1982. Die Stadt Bremervörde baggerte saure Wiesen, die landwirtschaftlich nicht genutzt wurde, aus und es entstand ein wunderschönes Freizeitgelände mit einem großen Kinderspielplatz, Themengärten und Feuchtbiotope.

Im zwölften Jahrhundert wurde zur Sicherung der wichtigen Ostefurt eine Burg gebaut. Eine Zeitlang residierten die Bremer Erzbischöfe in Bremervörde. Da die Oste bis Bremervörde schiffbar ist und in die Elbe mündet, wurde die Stadt zu einem wichtigen Umschlagplatz.