Schlagwort-Archive: Tanzen

Tanzen ist so romantisch

Verliebsein ist herrlich! Welches Mädchen träumt nicht von einem Prinzen, der den gefährlichen Drachen besiegt? Meinetwegen kann es auch der edle Piratenkapitän sein, der einen aus Seenot rettet. Gut, so ist es natürlich nur in Filmen und Büchern. Im realen Leben benötigt man eher im Umgang mit der blöden Nachbarin oder bei den kleinen Reparaturen im Haushalt einen starken Mann. Ganz sicher hilft eine gute Partnerschaft gegen die Einsamkeit. Aber wo findet frau nun ihren Traummann?

Früher lernten sich viele Paare beim Tanzen kennen. Häufig liest man in der Zeitung, wenn die Diamantene oder gar Eiserne Hochzeit geehrt wird, dass alles beim Dorffest begann. Oder in der Tanzschule. Auch meine Eltern sind sich dort begegnet. Schließlich ist man gezwungen, auf das andere Geschlecht zuzugehen, und trifft sich wiederholt. Das ist hilfreich, um die Schüchternheit zu überwinden.

Heute sollen die meisten Beziehungen im Kollegenkreis entstehen. Andere wiederum suchen sich ihre Partner im Internet. Aber bestimmt ist der Walzer zum Verlieben stimmungsvoller. Zum Glück sind die Tanzkurse selbst bei Jugendlichen wieder sehr gefragt, daher spielen einige meiner Liebesgeschichten in diesen Kreisen und laden zum Träumen ein.

Meine Tanzwoche

Meine Tanzwoche begann am letzten Apriltag mit dem Tanz in den Mai. Freunde hatten uns gefragt, ob wir mit ihnen in einer Tanzschule feiern. Wir kannten sie vorher nicht, waren mit dem Abend aber sehr zufrieden. Es gab einen großen, freundlichen Saal und geeignete Musik. Natürlich konnten die Gäste tanzen, sodass wir uns auf der Fläche vernünftig und unfallfrei bewegen konnten. Fliegende oder tanzende Hexen sahen wir in der Walpurgisnacht allerdings nicht, dafür Maikäfer, auch wenn sie aus Schokolade waren.

Am Freitag folgte dann Let`s Dance im Fernsehen. Schon erstaunlich, was manche Promis in den paar Wochen erlernen. Ich habe allerdings immer den Verdacht, dass einige bereits erhebliche Vorkenntnisse besitzen. Vielleicht jahrelangen Ballettunterricht seit oder Tanzunterricht in der Schauspielausbildung, auf jeden Fall haben viele ein gutes Takt- und Körpergefühl. Wobei ich mich bei einigen Leistungssportlern wundere. Bei denen erwarte ich zwar keine Musikalität, aber Körperbeherrschung. Doch bei manchen fehlt leider beides.

Die Beschwerden über Joachim Llambi verstehe ich nicht. Klar macht er Sprüche, das gehört zu diesen Formaten dazu. Dabei ist er aber erheblich angenehmer als seine Kollegen in den Castingshows. Und fachlich hat er recht. Schließlich ist er ein erfahrener Wertungsrichter. Die Promis verdienen viel Geld mit den Auftritten, also müssen sie auch mit der Kritik leben. Wenn sie sie nicht wegstecken können, dann sollten sie da nicht hingehen.

Gestern Abend folgte der Tatort „Ein Fuß kommt selten allein“. Ich hatte rechtzeitig gehört, dass er diesmal in der Tanzszene spielt, also musste ich ihn mir unbedingt anschauen. Die Folgen aus Münster sehe ich sowieso gern. Und ich war erstaunt, wie viele Tanzszenen vorkamen, sogar der Rechtsmediziner Boerne wurde zum Tanzkurs geschleift. Selbst ohne meine Tanzbegeisterung hätte mir die Folge gefallen. Vielleicht war der Witz manchmal an den Haaren herbeigezogen, aber so etwas gefällt mir besser, als die harten Krimis, in denen alles kleingeschossen wird.

Heute Abend im Fernsehen: Let’s Dance

Seit drei Wochen gibt es endlich wieder die jährliche Tanzstaffel „Let’s Dance“. Natürlich muss ich sie mir als Tanzbegeisterte ansehen, obwohl ich eigentlich kein Freund von Castingshows bin. Trotz der vielen Werbepausen finde ich den Abend unterhaltsam. Zwischendurch kann ich twittern, Kurzgeschichten schreiben oder Zeitung lesen. Auch nicht schlecht. Und hinterher gibt es Gesprächsstoff im Freundeskreis.
Leider haben sich die Hoffnungen der Tanzschulen und Tanzvereine an die Sendung nicht erfüllt. Vor der ersten Staffel wurde ein Sturm auf die Tanzkurse prophezeit, doch der blieb aus. Im Ausland soll es ihn gegeben haben. Da war die Sendung angeblich sehr erfolgreich. Allerdings tanzten dort auch echte Stars, Sportler und Künstler, die eine große Fangemeinde haben.
Vielleicht ist unser deutscher Sender zu geizig, um teure Leute zu bezahlen. Andererseits schlucke ich, wenn ich höre, was die Prominenten dabei verdienen. Dafür muss ein Normalverdiener viele Jahre arbeiten. Und manche treten nur auf, weil sie passend verheiratet und öfter in den Illustrierten abgebildet sind. Hm, ob ich noch Chancen habe, mir einen berühmten Mann zu angeln?

Hindernisse beim Schautanz

„Dein neues Kleid sieht wunderschön aus.“ Renate nickte anerkennend, als Melanie sich vor ihr drehte.

„Eigentlich wollte ich mein blaues noch eine Weile tragen, doch auf dem letzten Turnier waren Verkaufsstände und das Kleid hat uns so gut gefallen, das ich es anprobiert habe.“

„Unglaublich. Es sieht aus, wie für dich angefertigt. Hast du es ändern lassen?“

Melanie schüttelte den Kopf. „Es passte wie angegossen. Da ich Weihnachtsgeld bekommen habe, konnte ich es mir leisten.“

Die beiden Frauen gingen in den Saal, wo Dirk und Andreas schon auf sie warteten. Sie hatten sich zum freien Training ohne Trainer verabredet. Melanie und Dirk wollten das neue Kleid ausprobieren. Vielleicht war es doch etwas zu lang und musste gekürzt werden. Während Renate und Andreas für ihren Schauauftritt bei dem Ball eines Sportvereins proben mussten.

Nachdem Melanie und Dirk jeden Tanz kurz ausprobiert hatten, zog sich Melanie wieder um, sie wollte das neue Kleid nicht gleich durchschwitzen. Es reichte, zu wissen, dass es auch beim Bewegen perfekt saß.

Andreas maß den Saal aus und stellte Stühle hin. „Die Fläche ist leider ziemlich klein“, stöhnte er und kratzte sich am Hinterkopf. Gemeinsam überlegten sie, wie die Beiden ihre Folgen kürzen konnten, um mit der Fläche zurechtzukommen. Es dauerte eine Weile, bis sie die Figuren zusammengebastelt hatten. Das Ergebnis sah wirklich gut aus.

„Wollt ihr nicht mitkommen?“, fragte Andreas, nachdem auch Melanie und Dirk in der abgesteckten Hälfte trainiert hatten.

„Wir können nicht einfach dort auftauchen“, wehrte Melanie ab. Nein, sie hatte keine Lust. In der Weihnachtszeit war im Buchladen so viel zu tun, dass sie abends froh war, sich aufs Sofa zu legen und zu lesen oder fernzusehen.

„Ihr könnt uns hinterher davon erzählen“, meinte Dirk und Melanie lächelte ihn dankbar an.

Doch drei Tage später rief Dirk bei Melanie an. „Entschuldige bitte. Ich habe dich hoffentlich nicht geweckt.“

Melanie schaute auf die Uhr, obwohl es erst kurz nach acht Uhr war, hatte sie sich schon hingelegt. Die Beine schmerzten vom langen Stehen und sie war müde.

„Andreas hat eine Nierenentzündung und liegt flach. Renate fragt, ob wir für sie auftreten können.“

„Wir sind doch gar nicht so gut“, meinte Melanie.

„Gut genug. Immerhin in der A Klasse“ Dirk klang amüsiert. „ Wir müssten um neun auftreten und können anschließend den Ball mitmachen. Du musst jetzt sagen, ob du Lust hast oder ob es dir zu viel wird.“

Eigentlich fühlte sich Melanie zu erschöpft, um jetzt so eine Entscheidung zu fällen. Doch dann dachte sie an das Frühlingsfest im Verein und wie viel Spaß es ihr gemacht hatte. Außerdem hatte sie sich im letzten Schlussverkauf ein schönes, langes Kleid gekauft, das sie noch nie angezogen hatte.

Hier geht es weiter.

Fernsehabend

Was ich heute Abend mache? Ganz klar: Ich schaue mir um 20.15 Uhr Let’s Dance an. Ich habe fast jede Staffel gesehen und mich manches Mal gewundert. Dachte ich, Sportler können sich gut bewegen, wurde ich etwas Besseren belehrt. Sportler trainieren halt die Bewegungsabläufe, die für ihre Sportart nötig sind, das bedeutet nicht unbedingt, dass sie tanzen können. Außerdem gibt es da auch noch diese blöde Musik. Da haben die Sänger wiederum Vorteile, die sind normalerweise im Takt, auch wenn sie vielleicht Probleme haben, ihre Körperteile zu sortieren. Und so stehen dann einige prominente Herren in der Mitte und lassen die Profitänzerin um sich herumwirbeln. Sieht auch ganz hübsch aus. Auf jeden Fall laden schöne Kleidung, attraktive Menschen und tolle Choreografien zum Träumen ein.

Und wieder wird getanzt

Der fünfte Roman der Tanzreihe „Quick, quick, slow – Tanzclub Lietzensee“ ist erschienen. „Tanz der offenen Türen“ von Marion Pletzer ist eine warmherzige Geschichte um die Eheprobleme von Marga Fischer, der guten Seele des Vereins.

Annemarie NIkolaus

Die Autorin und Sozialwissenschaftlerin Annemarie Nikolaus lebt seit 2010 mit ihrer Tochter in Frankreich. Vorher wohnte sie fast 20 Jahre in Italien. Sie schreibt vor allem historische Romane, Fantasy und Thriller/Krimis.

2002 rief sie die Schreibgruppe Schreibwerk ins Leben. Ende 2012 hatte sie die Idee zu einer Romanreihe als „Edition Schreibwerk“, aus der sich die Reihe „Quick, quick, slow – Tanzclub Lietzensee“ entwickelte, von der inzwischen „Die Enkelin“ von ihr und „Erfolg lässt sich nicht erzwingen“ von Eva Joachimsen veröffentlicht wurden.

Sechs Tanzstunden in sechs Wochen

Gestern war ich im Theater. Im Winterhuder Fährhaus in Hamburg. Passend zu unserer Tanzroman-Reihe sah ich mir natürlich die Komödie oder eher Tragikomödie „Sechs Tanzstunden in sechs Wochen“ mit Heidi Mahler und Axel Stosberg an.
Lily Harrison, eine ehemalige Lehrerin, nimmt bei dem jungen Tanzlehrer Michael Minetti Tanzstunden. Eigentlich kann sie tanzen, doch in ihrem Alter ist es schwierig, einen passenden Partner zu finden, also mietet sie sich einen, der sie jede Woche in ihrer Wohnung besucht
Michael, ein ehemaliger Showtänzer, nervt sie gleich beim Kennenlernen mit seinen unverschämten Sprüchen. Und so streiten sie sich von Stunde zu Stunde, reißen dem anderen die Maske vom Gesicht und lernen sich immer besser kennen und schätzen.
Natürlich endet jede Stunde mit einer Tanzeinlage. Besonders die vorletzte Stunde, die Freestyle-Stunde, reißt das Publikum mit.
Mit hat das nicht nur lustige, sondern auch sehr nachdenkliche Stück gut gefallen.

Erfolg lässt sich nicht erzwingen – noch eine Leseprobe

(…)
Melanie genoss den Abend. Mirko stellte sie seinen Bekannten vor. Sie konnte sich die vielen Namen nicht so schnell merken.
„Kennst du die ganze Stadt?“, fragte sie.
Mirko lachte. „Nein, aber ich tanze schon sehr lange und Tänzer kennen sich untereinander.“
Er tanzte mit einigen anderen Frauen, deren Partner so anständig waren, sie ebenfalls aufzufordern.
Sie wechselte mit den Herren immer ein paar Worte. Anscheinend hatte Mirko schon einmal mit jedem von ihnen zusammen trainiert. In verschiedenen Vereinen über ganz Berlin verstreut. Melanie war völlig verwirrt. Wahrscheinlich verstand sie ihre Partner bei den kurzen Gesprächen während des Tanzens nicht richtig.
Später setzte sich Melanie, schlüpfte unter dem Tisch aus den Tanzschuhen und bewegte die Zehen ihrer brennenden Füße.
„Gefällt dir unser Ball?“, fragte eine Rothaarige.
„Sehr. Ihr habt einen tollen Saal.“
„Wir haben auch tagelang geräumt, geputzt und geschmückt.“ Die Rothaarige lachte.
„Wie zu Hause, wenn man eine Party gibt.“
Später erfuhr Melanie, dass die Rothaarige eine ehemalige Partnerin von Mirko war.
Gegen ein Uhr wurde die Fläche leerer. Jetzt zeigten die Turniertänzer, was sie konnten. Auch die Rothaarige schwebte leichtfüßig über die Fläche.
Mirko tanzte mit verschiedenen Damen, während Melanie am Rand saß und zuschaute. Sie bewunderte sein Können. Hoffentlich war er mit ihr wirklich zufrieden.
„Du solltest dir deine Haare färben lassen“, sagte die Rothaarige, die sich wieder neben sie setzte.
„Warum?“ Melanie war bisher mit ihrer Haarfarbe ganz zufrieden gewesen, auch wenn sie unauffällig war und in Deutschland recht häufig auftrat.
„Damit du auf der Tanzfläche gesehen wirst.“
Melanie nickte. „Schwarz und hellblond stehen mir bestimmt nicht. Dann sehe ich wie eine Leiche aus.“
Die Rothaarige musterte sie gründlich. „Nur ein paar Strähnchen. Rot wäre gut.“
Melanie lächelte. „Ich werde es mir überlegen. Aber erst einmal brauchen wir eine Folge, mit der wir antreten können.“
„Du tanzt gut. Du kannst folgen und siehst elegant aus“, stellte die andere fest.
„Danke!“, sagte Melanie überrascht. „In welcher Klasse tanzt du?“
„Seit zwei Jahren in der S Klasse. Aber jetzt wollen wir eine Babypause einlegen. Vielleicht fangen wir in ein paar Jahren wieder an.“
Ein großer schwarzhaariger Mann setzte sich zu ihnen. „Mein Mann Jörg“, stellte die Rothaarige vor.
„Jörg und …?“, fragte Melanie. „Tut mir leid, ich habe kein Namensgedächtnis und heute waren es so viele neue Namen und Gesichter.“
„Nadine. Jörg und Nadine.“
In der letzten halben Stunde forderte Mirko sie wieder auf. „Lust auf einen Jive?“
Melanie nickte und suchte mit den Füßen nach ihren Schuhen. Nirgends fand sie sie, obwohl sie schon gegen Nadines Beine stieß.
„Tut mir leid“, murmelte sie und tauchte nach unten. Ihre Schuhe waren nicht zu sehen. Barfuß lief sie um den Tisch herum und suchte sie.
„Suchen Sie die?“ Ein schlanker Herr mit vollen dunkelblonden Haaren hielt ihr die Schuhe hin.
„Oh!“ Sie schluckte und bekam kein Wort heraus.
Er lächelte. Um seine grünen Augen bildete sich eine Reihe Lachfältchen.
„Sie hatten es schon allein fast bis zur Tanzfläche geschafft.“ Er nickte ihr zu und verschwand im Gedränge.
Melanie fiel nicht rechtzeitig eine passende Antwort ein. Stattdessen schlüpfte sie in die Schuhe. Mirko grinste. Als sie endlich auf der Fläche standen, war die Musik gerade vorbei. Aber sie nahmen die anschließende Samba. Jetzt hatten sie Platz. Die meisten waren schon nach Hause gegangen. Nur eine kleine Gruppe Unverwüstlicher hielt noch die Fahne hoch und tanzte. Selbst die Zwei-Mann-Combo packte ihre Geräte ein. Inzwischen kam die Musik aus dem CD-Spieler.
„Wenn ich bloß so toll wie Nadine tanzen könnte“, seufzte Melanie.
„Wir üben, bis du es kannst“, versprach Mirko.
(…)

Tanz in die Liebe“ enthält den Kurzroman „Erfolg lässt sich nicht erzwingen“ von Eva Joachimsen und ist bei Amazon, Thalia, Weltbild und Hugendubel zu beziehen.

Erfolg lässt sich nicht erzwingen

Erfolg lässt sich nicht erzwingen – eine weitere Leseprobe

(…)
Dirk stand an der Bar und bestellte zwei Bier.
„Bekommst du nicht Lust, wieder zu tanzen?“, fragte sein Freund Bernd.
„Im Tanzkreis? Nee, das macht mir keinen Spaß mehr und fürs Turniertanzen fehlt die Zeit.“
„Beginn doch einfach mit dem Training. Einmal die Woche schaffst du. Damen gibt es genug. Und wenn es passt, steigerst du es.“
„Die Partnerin wird sich bedanken, wenn ich nie kann.“ Dirk schüttelte den Kopf und trank einen Schluck. Dann drehte er sich zu den Tänzern auf dem Parkett um. Mirko, den er noch von seiner aktiven Zeit als Turniertänzer kannte, führte eine attraktive Frau über das Parkett. Ein bisschen unauffällig, aber wirklich hübsch. Der schwarzhaarige Mirko und die dunkelblonde, etwas kleinere Fremde gaben ein schönes Paar ab.
„Mirkos neue Partnerin.“
„Ihr Stil gefällt mir.“
„Ich glaube nicht, dass das gutgeht. Sie ist erst C Klasse und er tanzt schon in der A Klasse.“
„Oh, lässt er sich wieder einmal zurückstufen?“ Dirk grinste.
„Wahrscheinlich. Er hat ja Übung.“
Dirk zuckte die Schultern. „Sie hat Potential.“ Wenn er ihr so zusah, bekam er tatsächlich Lust, wieder zu tanzen. Aber das konnte er seinem Sohn Lasse nicht zumuten. Der sah seinen Vater schon so viel zu selten.
„Bei Mirko braucht sie gute Nerven und viel Zeit. Wieso hat sich das eigentlich noch nicht herumgesprochen?“
Dirk beobachtete das Paar eine Weile, während seine Füße zuckten. Schließlich forderte er eine Bekannte auf.
Mirkos Partnerin sah er auch noch mit ein paar anderen Herren tanzen. Jedes Mal machte sie eine gute Figur. Sie schien sich leicht führen zu lassen. Später sah er sie an der Bar stehen und mit Mirko lachen. Sie strahlte eine Herzenswärme aus. Verliebt himmelte sie Mirko an.
Bevor Bernd seine Frau aufforderte, verpflichtete er Dirk als Fotograf für das nächste Turnier. „Ich nehme immer nur die Rücken auf, außerdem macht meine Kamera nicht so gute Bilder.“
„Zu viel Arbeit.“
„Tu mir den Gefallen. So häufig richten wir keine Turniere aus.“
Dirk stöhnte, versprach dann aber mitzumachen.
(…)

Erfolg lässt sich nicht erzwingenTanz in die Liebe“ enthält den Kurzroman „Erfolg lässt sich nicht erzwingen“ von Eva Joachimsen und ist bei Amazon, Thalia, Weltbild und Hugendubel zu beziehen.