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Gelesen: Meine Seele weiß von dir von Sabine Ludwigs

Ich habe schon eine Reihe Kurzgeschichten von Sabine Ludwigs gelesen. Alle gut geschrieben, spannend, berührend, tiefgründig und häufig makaber. Also wurde es Zeit, einmal einen Roman von ihr zu lesen.

Inhalt:
Sina wacht im Krankenhaus auf und weiß nichts mehr von ihrem bisherigen Leben. Ein fremder Mann soll ihr Ehemann sein, aber sie erkennt ihn nicht. Verängstigt versteckt sie sich im Schrank. So nach und nach tauchen Erinnerungsfetzen auf, etwa, dass sie fast ertrunken wäre.
Nachdem sie wieder in das Haus auf dem Land gezogen ist, erscheinen Freunde und Verwandte. War der Unfall ein Mordversuch? Durch die verschiedenen Bruchstücke, an die sie sich erinnert, verdächtigte ich mehrere potentielle Mörder.
Das Bild, das von ihrem vergangen Leben entsteht, gefällt Sina überhaupt nicht. Durch den Unfall hat sie sich verändert. Hat ihre Ehe noch eine Chance? Schwebt sie in Gefahr, erneut Opfer zu werden?

Meine Meinung:
Sabine Ludwigs hat ein spannendes Buch geschrieben, eine Mischung aus Liebesgeschichte und Thriller, das zum Nachdenken über das eigene Leben anregt und Lust macht, mehr von ihr zu lesen.

Gelesen: Wind aus West mit starken Böen von Dora Heldt

Mir war wieder nach etwas zum Schmökern zumute. Lieber nicht allzu anstrengend. Von Dora Heldt hatte ich schon mal etwas gelesen. Ganz nett, amüsant. Allerdings kein Buch, das ich mehrmals lesen würde. Und da bei uns in der letzten Woche Lesewetter war, kramte ich mein Geburtstagsgeschenk heraus und las und las und …
Wind aus West mit starken Böen ist nicht ganz so witzig wie der mir schon bekannte Roman, hat mich aber wesentlich stärker beeindruckt. Die erfolgreiche Katharina leidet noch immer unter der Trennung von ihrer großen Liebe vor zwanzig Jahren. Sie ist ein Kontrollfreak und vermeidet sämtliche Erinnerungen an ihr früheres Leben.
Erst als sie für einen Bestsellerautor zur Recherche auf ihre Heimatinsel Sylt fährt, wird sie notgedrungen mit ihrer Vergangenheit konfrontiert. Und mit den verschiedenen Lebensentwürfen ihrer Bekannten.
Ihre unkonventionellen Hippieeltern sind nach Mallorca ausgewandert, leben aber seit Ewigkeiten als Paar. Die Freundin der Mutter darf sich nach dem Tod ihres Mannes und einer Bekannten endlich zu ihrer verdrängten Liebe bekennen. Die Schwester führt mit ihrem Ex eine Fernbeziehung und das Bekenntnis ihrer alten Klassenlehrerin schockiert Katharina. Natürlich trifft sie auf Sylt ihre Jugendliebe wieder, ob das wohl gut geht?
Vielleicht findet sich bei den verschiedenen Lebensentwürfen etwas Passendes für den Leser. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Vielleicht lese ich es sogar ein zweites Mal.

Gelesen: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand von Jonas Jonasson

Den Titel fand ich blöd und das Cover gefiel mir auch nicht. Außerdem war mir das Buch viel zu dick. Ich lese lieber kürzere Texte, da ich selten Zeit zum Schmökern finde und sonst viel zu lange an dem Buch sitze. Also ignorierte ich die Rezensionen.

Selbst als ich das Buch geschenkt bekam, stand es ein Jahr unbeachtet im Regal. Nicht einmal den Klappentext las ich.

Doch nach Weihnachten machte ich mich daran und war total begeistert. Selten habe ich mich bei einem Roman so amüsiert. Gleich nachdem ich es ausgelesen hatte, überredete ich einen Bekannten und lieh es ihm aus.

Und wieder wird getanzt

Der fünfte Roman der Tanzreihe „Quick, quick, slow – Tanzclub Lietzensee“ ist erschienen. „Tanz der offenen Türen“ von Marion Pletzer ist eine warmherzige Geschichte um die Eheprobleme von Marga Fischer, der guten Seele des Vereins.

Tanzclub Lietzensee

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Vor ein paar Monaten beschlossen wir Schreibwerk-Autoren, eine eigene Romanreihe zu schreiben. Also wurden Ideen gesammelt. Adelshäuser und Ölmagnate, Kliniken, Klöster und Traumschiffe gab es schon, aber noch keinen Sportverein. Damit es ein bisschen edler und eleganter wird, entschieden wir uns für einen Tanzclub in Berlin als Abbildung der großen Welt.
Inzwischen nimmt unsere Reihe Formen an. Der Verein hat einen ersten Vorsitzenden und Mitglieder erhalten. Unsere Protagonisten trainieren fleißig Standard- und Lateintanzen oder mischen beim Square Dance mit. Sie erleiden Liebensqualen und stehen Todesängste aus.
Die ersten drei Romane sind geschrieben und befinden sich in der Überarbeitungsphase. Ein vierter ist fast fertig. Tine Sprandel hat für uns Cover entworfen und sogar eine Facebookseite hat sich der Tanzclub Lietzensee zugelegt. Demnächst werden die ersten Geschichten veröffentlicht. Natürlich hoffen wir, dass die Leser sie gespannt verschlingen.