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Buxtehude

OLYMPUS DIGITAL CAMERAZwischen Hamburg und Stade liegt Buxtehude am Geestrand. Die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern ist noch immer vom Viver, den Stadtgraben, umgeben. Im Fleth, dem mittelalterlichen Hafen, liegt der Ewer Margareta. Von der Stadtbefestigung ist außerdem noch der Marschtorzwinger erhalten, in dem heute Ausstellungen stattfinden. Mit der St. Petri-Kirche gehört Buxtehude zur Backsteingotik.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Stade

Die Hansestadt Stade liegt als schönes Ausflugsziel an der Unterelbe zwischen Hamburg und Cuxhaven. Beim Bummel durch die Altstadt mit dem mittelalterlichen Hansehafen, den prächtigen Hausfassaden, dem Burggraben und der Wallanlage, die inzwischen als Grünanlage dient, entdeckt man zahlreiche Fotomotive.
Für das leibliche Wohl sorgen Restaurants und Cafés. Einzelhändler, Galerien und Museen locken mit ihren Angeboten. So lohnt sich eine Besichtigung des Schwedenspeichers.
Die Stadt bietet das ganze Jahr über eine Reihe Aktivitäten an, wie Stadtführungen, Bootstouren, Altstadtfest und Opernball. Aber auch das benachbarte Alte Land lohnt einen Besuch.

Gully kleinBurggraben kleinCosmaeWilhadiHansehafen

Osterheide bei Schneverdingen in der Lüneburger Heide

osterheide2Kaum zu glauben: Vor zwanzig Jahren war hier noch Sandwüste. Panzerketten zerwühlten auf dem Truppenübungsplatz den Boden. Heute ist die Osterheide bei Schneverdingen in der Lüneburger Heide eine wunderschöne Heidefläche. Wanderer und Kutschen bevölkern während der Blütezeit die Wege, auf denen genügend Bänke zum Ausruhen stehen.

Wiederbelebtes Moor, das Pietzmoor bei Schneverdingen

„Dem ErsDSC00524ten den Tod, dem Zweiten die Not, dem Dritten das Brot“
Jahrhundertelang versuchten die Menschen dem Moor eine Lebensgrundlage abzutrotzen. Sie stachen Torf zum Heizen und entwässerten es, um es landwirtschaftlich zu nutzen. Eine mühselige Arbeit, die Generationen dauerte. Erst in den letzten Jahrzehnten, in denen wir es uns leisten konnten, nicht jeden Zipfel Land zu nutzen, wurden einige wieder vernässt. Langsam kehren pflanzliche und tierische Moorbewohner zurück.
Im Pietzmoor bei Schneverdingen in der Lüneburger Heide wurde seit dem 16. Jahrhundert Torf als Brennstoff gestochen. Im 19. Jahrhundert wurde es systematisch entwässert und trockengelegt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Torf sogar kurzzeitig industriell abgebaut. Inzwischen hat man den ökologischen Wert der Moore erkannt und renaturiert sie.
Um das Pietzmoor führt ein fünf Kilometer langer Rundweg mit Informationstafeln, außerdem werden geführte Wanderungen angeboten. Da bei unserer Tour die Sonne schien, fehlte das Unheimliche der Edgar Wallace Filme, trotzdem lohnte sich der Ausflug.DSC00528DSC00532

Altes Land

 

ApfelblüteZur Kirsch- und Apfelblütezeit und auch zur Erntezeit im Herbst ist das Alte Land, südlich der Elbe, ein bevorzugtes Ausflugs- und Reiseziel.

Im Mittelalter wurde das Marschland zwischen Schwinge und Süderelbe von holländischen Siedlern eingedeicht, entwässert und urbar gemacht. Heute stehen im größten zusammenhängenden Obstanbaugebiet Mitteleuropas alte Fachwerkhäuser, Windmühlen, holländische Klappbrücken und große Obstplantagen.

 

 

Windmühle

Reisebusse aus Hamburg, Hannover und Bremen und die Autos der Ausflügler verstopfen gerade an den Frühlingswochenenden die Straßen. Daher ist es sinnvoll mit der Bahn anzureisen und von Buxtehude mit dem Bus oder Fahrrad weiterzufahren. Oder man nimmt eine Fähre nach Grünendeich/Lühe oder Cranz und spaziert auf dem Deich entlang. Bevor man im Café oder Restaurant ausruht, kann man Obst und Marmelade in einem der vielen Hofläden besorgen.

Apfelbäume

Weihnachtsmärkte in Hamburg

Kommt man vom Hamburger Hauptbahnhof, beginnt der Weihnachtsmarkt gleich gegenüber in der Spitalerstraße. In der Fußgängerzone stehen die ersten Buden. Weiter geht es auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz. Es folgen die Buden rund um die Hauptkirche St. Petri, den ältesten Teil des Weihnachtsmarkts. Ursprünglich fand am, beziehungsweise im Hamburger Dom, gleich neben der Petri-OLYMPUS DIGITAL CAMERAKirche, der Markt statt. Von damals stammt auch noch der Ausdruck Dom für den Hamburger Jahrmarkt, auch wenn der inzwischen ganz woanders stattfindet. Weiter geht es auf dem Rathausmarkt. Es folgt der Markt am Jungfernstieg, direkt an der Alster, und endet am Gänsemarkt in der Nähe des Dammtorbahnhofs. Aber auch andere Stadtteile, wie Altona, Bergedorf und Harburg, haben inzwischen Weihnachtsmärkte. Als Hamburger braucht man also nicht mehr wegfahren, um über einen Weihnachtsmarkt zu bummeln.