Schlagwort-Archive: Naturschutzgebiet

Schaalsee

Der Schaalsee liegt zwischen Hamburg, Lübeck und Schwerin und gehört zu Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern. Früher verlief die innerdeutsche Grenze durch den See, dadurch wurde die unberührte Natur erhalten. Nach Grenzöffnung wurde der weit verzweigte Schaalsee mit seinen Halbinseln und Seen als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Baden, Befahren mit Booten, selbst Spaziergänge sind nur an bestimmten Stellen und Wegen erlaubt. Aber gerade deshalb sind Ausflüge zum tiefsten norddeutschen See lohnenswert.

Archäologischer Wanderpfad in der Fischbeker Heide

Da wohnt man schon so lange an einem Ort und kennt dennoch viele Sehenswürdigkeiten in der Nähe nicht. Aber Dank Corona arbeiten wir jetzt verschiedene Wanderwege ab, so auch den archäologischen Wanderpfad in der Fischbeker Heide.

Bisher kannte ich nur die Heideflächen des Naturschutzgebietes, diesmal liefen wir durch den Mischwald, vorbei an alten Behelfsheimen mitten im Wald und studierten einige der elf Informationstafeln der Bodenfunde. Leider spielte das Wetter nicht gut mit, es war diesig, sodass die Handykamera überfordert war und nur die Aufnahmen am Waldrand halbwegs scharf waren.

Da es sehr früh dunkel und der Regen stärker wurde, haben wir nur eine kleine Runde gedreht. Sicher sind wir mehr als die vier Kilometer gelaufen, die der Pfad lang sein soll, aber wir hatten Probleme, die verschiedenen Wegmarkierungen zu entziffern, sodass wir nicht immer sofort zur nächsten vorgeschichtlichen Grabstätte fanden und auch einige ausgelassen haben.

In normalen Zeiten ist die Orientierung sicher einfacher, weil dann auch das Informationshaus im Schafstall geöffnet ist. Aber sicher sind wir nicht das letzte Mal dort gewesen.

Regionalpark Rosengarten

Archäologie der Zukunft

NDR-Ratgeber

Hohe Moor zwischen Stade und Rotenburg

Vor zweihundert Jahren wurde damit begonnen, das Hohe Moor zwischen Stade und Rotenburg zu entwässern. Seit den 1930er Jahren wurde der ökologische Wert des Hochmoores erkannt und eine Restfläche erhalten und seit den 1960er Jahren renaturiert und wiedervernässt. Das Hohe Moor besteht aus Wasserflächen, Feuchtwiesen, Torfmoosrasen und Moorwald.

In den ehemaligen Torfabbauflächen und tiefen Entwässerungsgräben sammelt sich das Wasser. Inzwischen haben sich eine Reihe typischer Moorpflanzen und seltene Tiere angesiedelt. Wir selbst haben Kraniche gesehen und gehört.

Wir waren am späten Nachmittag dort, der trübe Himmel, die offenen Wasserflächen und die vielen abgestorbenen Bäume wirkten gruselig und erinnerten mich an die alten Edgar Wallace Filme. Natürlich überlegte ich deshalb, ob uns jemand finden würde, falls uns ein Mörder überfallen und in den Tümpeln entsorgen würde.

Fischbeker Heide

Im Süden von Hamburg befindet sich das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide. Es ist also gar nicht nötig, bis in die Lüneburger Heide zu fahren, sondern man kann mit S-Bahn und Bus oder dem Auto herkommen und durch Heide, Moore und Wälder wandern. Sogar einen archäologischen Wanderpfad gibt es, da die Gegend seit der Jungsteinzeit besiedelt war und erst die Überweidung die Heideflächen erzeugte. Eine Heidschnuckenherde und Entkusseln sorgen heute dafür, dass die Heidepflanzen nicht von Bäumen überwuchert werden.