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Alsterwanderweg

Viele kennen die Alster nur als See, der mitten in der Stadt Hamburg liegt, dabei ist die Alster ein 56 Kilometer langer Nebenfluss der Elbe. Sie entspring in Henstedt-Ulzburg in Schleswig-Holstein. In Hamburg, bzw. damals vor den Toren Hamburgs, wurde sie im Mittelalter aufgestaut, um eine Kornmühle zu betreiben. Die Hamburger freuen sich noch heute an dem großartigen Freizeitareal. Im Sommer ist die Außenalster voller Segel-, Ruder- und Tretboote. Ausflugsschiffe schippern Ausflügler über den See und in die Kanäle. Rund um die Außenalster laden Grünanlagen und ein Wanderweg zum Spazieren ein. Aber auch der Oberlauf ist interessant.

37 Kilometer lang ist der Alsterwanderweg, nur der nördlichste Teil des Flusses mit den umliegenden Mooren steht unter Naturschutz. Ab Kayhude bis zur Mündung in die Elbe kann man schöne Wanderungen unternehmen.

Wir sind vom Bahnhof Ohlsdorf ein paar Kilometer nach Norden gewandert. Da das Wetter kühl und durchwachsen war, waren nicht so viele Spaziergänger unterwegs.

Archäologischer Wanderpfad in der Fischbeker Heide

Da wohnt man schon so lange an einem Ort und kennt dennoch viele Sehenswürdigkeiten in der Nähe nicht. Aber Dank Corona arbeiten wir jetzt verschiedene Wanderwege ab, so auch den archäologischen Wanderpfad in der Fischbeker Heide.

Bisher kannte ich nur die Heideflächen des Naturschutzgebietes, diesmal liefen wir durch den Mischwald, vorbei an alten Behelfsheimen mitten im Wald und studierten einige der elf Informationstafeln der Bodenfunde. Leider spielte das Wetter nicht gut mit, es war diesig, sodass die Handykamera überfordert war und nur die Aufnahmen am Waldrand halbwegs scharf waren.

Da es sehr früh dunkel und der Regen stärker wurde, haben wir nur eine kleine Runde gedreht. Sicher sind wir mehr als die vier Kilometer gelaufen, die der Pfad lang sein soll, aber wir hatten Probleme, die verschiedenen Wegmarkierungen zu entziffern, sodass wir nicht immer sofort zur nächsten vorgeschichtlichen Grabstätte fanden und auch einige ausgelassen haben.

In normalen Zeiten ist die Orientierung sicher einfacher, weil dann auch das Informationshaus im Schafstall geöffnet ist. Aber sicher sind wir nicht das letzte Mal dort gewesen.

Regionalpark Rosengarten

Archäologie der Zukunft

NDR-Ratgeber

Mit der Buslinie 111 durch Hamburg

Eine preiswerte Möglichkeit Hamburg zu entdecken ist die Buslinie 111. Alle 20 Minuten fährt sie vom Bahnhof Altona zur HafenCity, vorbei am Altonaer Rathaus (einem ehemaligen Bahnhof), dem Fischmarkt, der Reeperbahn, dem Michel (dem Hamburger Wahrzeichen), der Speicherstadt bis zur neuen HafenCity.

Natürlich musste ich die Strecke einmal ausprobieren und so machten wir an einem etwas ungemütlichen, aber immerhin trockenen Tag, einen Familienausflug nach Hamburg. Leider hatte ich vor lauter Organisieren vergessen, den Fotoapparat mitzunehmen, daher musste das Handy herhalten.

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Fischauktionshalle in Altona

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Am Ziel: Blick auf St. Katharinen und das Mahnmal St. Nikolai

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Am Ziel in der Speicherstadt

 

Fischbeker Heide

Im Süden von Hamburg befindet sich das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide. Es ist also gar nicht nötig, bis in die Lüneburger Heide zu fahren, sondern man kann mit S-Bahn und Bus oder dem Auto herkommen und durch Heide, Moore und Wälder wandern. Sogar einen archäologischen Wanderpfad gibt es, da die Gegend seit der Jungsteinzeit besiedelt war und erst die Überweidung die Heideflächen erzeugte. Eine Heidschnuckenherde und Entkusseln sorgen heute dafür, dass die Heidepflanzen nicht von Bäumen überwuchert werden.

Schiffe auf der Elbe

Wir hatten keine Lust uns am Muttertag an den Landungsbrücken ins Getümmel des Hafengeburtstags zu stürzen. Lieber sind wir bei strahlendem Sonnenschein in Blankenese an der Elbe spazieren gegangen und hatten dort einen guten Blick auf die Auslaufparade der Schiffe.

Altona

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAltona, die kleine Schwester von Hamburg, feierte im letzten Jahr den 350. Geburtstag.
Bis 1938 war Altona eine selbständige Stadt, einige Zeit sogar die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg wurde sie preußisch.
Heute pulsiert das Leben im einst heruntergekommen Arbeiterviertel Ottensen. Fußgängerzonen mit Straßencafés, kleine Läden und Wochenmärkten füllen die Straßen bei gutem Wetter wie in Südeuropa. Alte Gebäude wurden saniert und die Kulturzentren Fabrik und Zeisehallen locken Künstler und junge Menschen an.
OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Altonaer Museum und das Altonaer Theater bieten ein sehenswertes Programm. Gleich daneben befinden sich das Rathaus, die prächtigen Offiziershäuser der Pamaille und die kleine Christianskirche, genannt Klopstockkirche.
Vom Altonaer Balkon hat man einen wunderschönen Blick über die Elbe. Der sonntägliche Fischmarkt gehört seit langem zum touristischen Pflichtprogramm. Anschließend lässt sich der Övelgönner Museumshafen besuchen. Wer will, kehrt dann in einem der vielen kleinen Restaurants ein.OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hafencity – ein neuer Stadtteil entsteht

DSC00577-kleinDSC00589-kleinDSC00591-kleinAuf Hamburgs größter Baustelle entsteht seit 2001 ein moderner, attraktiver Stadtteil, die Hafencity. An einigen Stellen ist die Sandwüste, die nach dem Abriss der alten Gebäude entstand,schon bebaut und mit pulsierendem Leben gefüllt.
Die freie Fläche entstand, weil die Schiffe größer wurden und der Stückgutverkehr den Containern wich. Der alte Hafen wurde zu klein und die Schiffe zogen zum Containerhafen um. In ein paar Jahren werden nur noch die Wasserläufe an die einstige Funktion des Geländes erinnern.
Abriss ist in Hamburg nicht unüblich. Auch für den ehemaligen Freihafen musste vor 130 Jahren auf den Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm die Wohnbebauung weichen.

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