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Blick auf den Hamburger Hafen

Eigentlich wollten wir nur ins Muscial gehen, doch der Blick auf den Hafen war wunderschön und sogar auf den Handyaufnahmen kann man noch Einiges, wenn auch unscharf, erkennen.

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Fischbeker Heide

Im Süden von Hamburg befindet sich das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide. Es ist also gar nicht nötig, bis in die Lüneburger Heide zu fahren, sondern man kann mit S-Bahn und Bus oder dem Auto herkommen und durch Heide, Moore und Wälder wandern. Sogar einen archäologischen Wanderpfad gibt es, da die Gegend seit der Jungsteinzeit besiedelt war und erst die Überweidung die Heideflächen erzeugte. Eine Heidschnuckenherde und Entkusseln sorgen heute dafür, dass die Heidepflanzen nicht von Bäumen überwuchert werden.

Schiffe auf der Elbe

Wir hatten keine Lust uns am Muttertag an den Landungsbrücken ins Getümmel des Hafengeburtstags zu stürzen. Lieber sind wir bei strahlendem Sonnenschein in Blankenese an der Elbe spazieren gegangen und hatten dort einen guten Blick auf die Auslaufparade der Schiffe.

Altona

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAltona, die kleine Schwester von Hamburg, feierte im letzten Jahr den 350. Geburtstag.
Bis 1938 war Altona eine selbständige Stadt, einige Zeit sogar die zweitgrößte Stadt Dänemarks. Nach dem Deutsch-Dänischen Krieg wurde sie preußisch.
Heute pulsiert das Leben im einst heruntergekommen Arbeiterviertel Ottensen. Fußgängerzonen mit Straßencafés, kleine Läden und Wochenmärkten füllen die Straßen bei gutem Wetter wie in Südeuropa. Alte Gebäude wurden saniert und die Kulturzentren Fabrik und Zeisehallen locken Künstler und junge Menschen an.
OLYMPUS DIGITAL CAMERADas Altonaer Museum und das Altonaer Theater bieten ein sehenswertes Programm. Gleich daneben befinden sich das Rathaus, die prächtigen Offiziershäuser der Pamaille und die kleine Christianskirche, genannt Klopstockkirche.
Vom Altonaer Balkon hat man einen wunderschönen Blick über die Elbe. Der sonntägliche Fischmarkt gehört seit langem zum touristischen Pflichtprogramm. Anschließend lässt sich der Övelgönner Museumshafen besuchen. Wer will, kehrt dann in einem der vielen kleinen Restaurants ein.OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERA

Hafencity – ein neuer Stadtteil entsteht

DSC00577-kleinDSC00589-kleinDSC00591-kleinAuf Hamburgs größter Baustelle entsteht seit 2001 ein moderner, attraktiver Stadtteil, die Hafencity. An einigen Stellen ist die Sandwüste, die nach dem Abriss der alten Gebäude entstand,schon bebaut und mit pulsierendem Leben gefüllt.
Die freie Fläche entstand, weil die Schiffe größer wurden und der Stückgutverkehr den Containern wich. Der alte Hafen wurde zu klein und die Schiffe zogen zum Containerhafen um. In ein paar Jahren werden nur noch die Wasserläufe an die einstige Funktion des Geländes erinnern.
Abriss ist in Hamburg nicht unüblich. Auch für den ehemaligen Freihafen musste vor 130 Jahren auf den Elbinseln Kehrwieder und Wandrahm die Wohnbebauung weichen.

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Weihnachtsmärkte in Hamburg

Kommt man vom Hamburger Hauptbahnhof, beginnt der Weihnachtsmarkt gleich gegenüber in der Spitalerstraße. In der Fußgängerzone stehen die ersten Buden. Weiter geht es auf dem Gerhart-Hauptmann-Platz. Es folgen die Buden rund um die Hauptkirche St. Petri, den ältesten Teil des Weihnachtsmarkts. Ursprünglich fand am, beziehungsweise im Hamburger Dom, gleich neben der Petri-OLYMPUS DIGITAL CAMERAKirche, der Markt statt. Von damals stammt auch noch der Ausdruck Dom für den Hamburger Jahrmarkt, auch wenn der inzwischen ganz woanders stattfindet. Weiter geht es auf dem Rathausmarkt. Es folgt der Markt am Jungfernstieg, direkt an der Alster, und endet am Gänsemarkt in der Nähe des Dammtorbahnhofs. Aber auch andere Stadtteile, wie Altona, Bergedorf und Harburg, haben inzwischen Weihnachtsmärkte. Als Hamburger braucht man also nicht mehr wegfahren, um über einen Weihnachtsmarkt zu bummeln.

Hamburger Parks und Grünanlagen

OLYMPUS DIGITAL CAMERAOLYMPUS DIGITAL CAMERAWenn der Urlauber genug von Besichtigungen hat, kann er in eine der vielen Grünanlagen Hamburgs flüchten. Die Stadt besitzt sehr schöne und alte Parks.
So lässt sich die Außenalster auf Wanderwegen umrunden oder die Alster von Kayhude in Schleswig-Holstein bis zu Mündung in der Elbe auf dem Alsterwanderweg erkunden, vorbei am Alsterpark und dem Grün des Alstervorlands.
Eine Station vom Hauptbahnhof entfernt, zwischen Dammtor und St. Pauli, liegt Planten un Blomen in den ehemaligen Wallanlagen. Natürlich besitzt Hamburg auch einen Botanische Garten, den Loki Schmidt Garten, der 1979 nach Flottbek verlegt wurde.
Der bekannteste und größte Park ist der Volkspark mit dem Fußballstadion, der Großsporthalle, dem Dahlien- und dem Schulgarten. In Winterhude befindet sich der Stadtpark mit dem Planetarium. Auf der Freilichtbühne finden Open-Air Konzerte statt. Entlang der Elbe reihen sich die Grünanlagen, Jenischpark, Hirschpark und Baurs Park um nur einige zu nennen.
Aber auch der größte Parkfriedhof der Welt in Ohlsdorf lädt zu Spaziergängen ein. Der Friedhof beherbergt viele Vogelarten.
Als Stadtstaat besitzt Hamburg Naturschutz- und Waldgebiete. Wie den Duvenstedter Brook, ein Moor- und Waldgebiet im Nordosten der Stadt. In Schleswig-Holstein, an der Grenze zu Hamburg, liegt der Sachsenwald mit dem Bismarck-Museum und einem Schmetterlingsgarten. Oder man wandert durch die Fischbeker Heide und die Schwarzen Berge auf der anderen Elbseite.
Kinder freuen sich über einen Besuch bei Hagenbecks Tierpark oder dem Wildpark Schwarze Berge. Aber auch im Klövensteen und im Niendorfer Gehege gibt es Wildgehege, in denen Tiere beobachtet werden können.
Die Sommerferien reichen bestimmt nicht aus, um alle Freizeitmöglichkeiten auszuprobieren.