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Fischbeker Heide im Winter

Auch im Winter ist die Fischbeker Heide im Süden Hamburgs einen Spaziergang wert. Ein Teil des Geländes war früher ein Truppenübungsplatz der Bundeswehr. Der vordere Bereich der Kaserne wird seit ein paar Jahren mit Wohnungen bebaut, während das Truppenübungsgelände dem Naturschutzgebiet dazugeschlagen und die Heidefläche durch Rodung vergrößert wurde.

Ein Teil der Heidefläche wird vom Segelflug-Club Fischbek genutzt und gepflegt.

Elbtalaue 2

Auf der rechten Elbseite fuhren wir durch kleine Ortschaften, vorbei an großen Feldern bis zur Fähre Neu Darchau. Die Gegend wirkt noch unberührter als die gegenüberliegende Seite. Aus dem Auto konnte ich viele Vögel beobachtet.

Nach der Elbüberquerung ging es weiter über die Elbuferstraße mit weitem Blick von der Elbhöhe (Klötzie) über die Elbe und ihre Auen nach Hitzacker, einer weiteren wunderschönen Kleinstadt. Nach einem Rundgang durch die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern wurde es Zeit, zurückzufahren.

Leider ist momentan alles geschlossen, sodass man es sich nur von außen ansehen und auch nirgends einkehren kann. Dafür hängen in Hitzacker an vielen Häusern interessante Informationen. Trotzdem war es eine schöne Tour, die auch gut als Fahrradtour geeignet ist. Allerdings ist der Höhenzug auf der rechten Elbseite mit einigen Steigungen verbunden.

Elbtalaue

Das schöne Wetter nutzen wir, um einen Ausflug in die Biosphärenregion Elbtalaue – Wendland zu machen und dort spazieren zu gehen. Da die Wiesen zu einer Eislandschaft erstarrt waren, war es besonders faszinierend und schön.

Unsere erste Station war Bleckede in Landkreis Lüneburg. Eine süße Kleinstadt mit Fachwerkhäusern und ca. 10.000 Einwohnern. Bleckede besitzt sogar ein Schloss, das auf einer ehemaligen Wasserburg errichtet ist, die der Kontrolle der Elbe und dem Schutz der Zollstation diente.

Außerdem besitzt die Stadt einen kleinen Hafen und einen Fähranleger. Wir nutzten die Gelegenheit und setzten auf die andere Elbseite nach Neu Bleckede und Amt Neuhaus über, die bis zur Wende zur DDR gehörten.

Hohe Moor zwischen Stade und Rotenburg

Vor zweihundert Jahren wurde damit begonnen, das Hohe Moor zwischen Stade und Rotenburg zu entwässern. Seit den 1930er Jahren wurde der ökologische Wert des Hochmoores erkannt und eine Restfläche erhalten und seit den 1960er Jahren renaturiert und wiedervernässt. Das Hohe Moor besteht aus Wasserflächen, Feuchtwiesen, Torfmoosrasen und Moorwald.

In den ehemaligen Torfabbauflächen und tiefen Entwässerungsgräben sammelt sich das Wasser. Inzwischen haben sich eine Reihe typischer Moorpflanzen und seltene Tiere angesiedelt. Wir selbst haben Kraniche gesehen und gehört.

Wir waren am späten Nachmittag dort, der trübe Himmel, die offenen Wasserflächen und die vielen abgestorbenen Bäume wirkten gruselig und erinnerten mich an die alten Edgar Wallace Filme. Natürlich überlegte ich deshalb, ob uns jemand finden würde, falls uns ein Mörder überfallen und in den Tümpeln entsorgen würde.