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Fischbeker Heide im Winter

Auch im Winter ist die Fischbeker Heide im Süden Hamburgs einen Spaziergang wert. Ein Teil des Geländes war früher ein Truppenübungsplatz der Bundeswehr. Der vordere Bereich der Kaserne wird seit ein paar Jahren mit Wohnungen bebaut, während das Truppenübungsgelände dem Naturschutzgebiet dazugeschlagen und die Heidefläche durch Rodung vergrößert wurde.

Ein Teil der Heidefläche wird vom Segelflug-Club Fischbek genutzt und gepflegt.

Archäologischer Wanderpfad in der Fischbeker Heide

Da wohnt man schon so lange an einem Ort und kennt dennoch viele Sehenswürdigkeiten in der Nähe nicht. Aber Dank Corona arbeiten wir jetzt verschiedene Wanderwege ab, so auch den archäologischen Wanderpfad in der Fischbeker Heide.

Bisher kannte ich nur die Heideflächen des Naturschutzgebietes, diesmal liefen wir durch den Mischwald, vorbei an alten Behelfsheimen mitten im Wald und studierten einige der elf Informationstafeln der Bodenfunde. Leider spielte das Wetter nicht gut mit, es war diesig, sodass die Handykamera überfordert war und nur die Aufnahmen am Waldrand halbwegs scharf waren.

Da es sehr früh dunkel und der Regen stärker wurde, haben wir nur eine kleine Runde gedreht. Sicher sind wir mehr als die vier Kilometer gelaufen, die der Pfad lang sein soll, aber wir hatten Probleme, die verschiedenen Wegmarkierungen zu entziffern, sodass wir nicht immer sofort zur nächsten vorgeschichtlichen Grabstätte fanden und auch einige ausgelassen haben.

In normalen Zeiten ist die Orientierung sicher einfacher, weil dann auch das Informationshaus im Schafstall geöffnet ist. Aber sicher sind wir nicht das letzte Mal dort gewesen.

Regionalpark Rosengarten

Archäologie der Zukunft

NDR-Ratgeber

Fischbeker Heide

Im Süden von Hamburg befindet sich das Naturschutzgebiet Fischbeker Heide. Es ist also gar nicht nötig, bis in die Lüneburger Heide zu fahren, sondern man kann mit S-Bahn und Bus oder dem Auto herkommen und durch Heide, Moore und Wälder wandern. Sogar einen archäologischen Wanderpfad gibt es, da die Gegend seit der Jungsteinzeit besiedelt war und erst die Überweidung die Heideflächen erzeugte. Eine Heidschnuckenherde und Entkusseln sorgen heute dafür, dass die Heidepflanzen nicht von Bäumen überwuchert werden.