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Von Teufelsbrück nach Finkenwerder

Am Rand des Jenischparks liegt die Fähr-und Bushaltestelle Teufelsbrück. Der Legende nach soll der Brückenbauer dem Teufel für seine Hilfe beim Brückenbau über die Flottbek die Seele des ersten Passanten versprochen haben. Als die Brücke fertig war, jagte er einen Hasen darüber.

Wir stiegen in Teufelsbrück in die Fähre, um nach Finkenwerder zurückzufahren. Der Blick auf die Villenseite der Elbe war wieder herrlich. Selbst das Jenisch-Haus ist zu sehen. In Finkenwerder war das Süßwasserwatt bei Ebbe zu sehen. Selbst die kleinen Enten hinterließen im Schlamm Fußspuren.

Jenischpark

Einer der schönsten Hamburger Parks ist der Jenischpark. Er liegt in Othmarschen an der Elbchaussee. Wer nicht nur im englischen Garten spazieren möchte, kann das Jenisch-Haus und das Ernst-Barlach-Haus besichtigen.

Auf der Elbe

An einem schönen Oktobertag beschlossen wir, wieder einmal einen Ausflug über die Elbe zu machen, diesmal mit der Fähre. Wir starteten bei herrlichem Sonnenwetter am Anleger in Finkenwerder. Vom Boot aus hat man einen tollen Blick auf das andere Elbufer mit seinen Villen und den Hafen mit den Kränen und Containerbrücken.

Schulau an der Elbe

In Schulau, einem Ortsteil von Wedel in Holstein, lässt es sich gut am Elbhochufer spazieren gehen. Der Blick auf die Elbe ist schön, ab und zu sieht man große Pötte vorbeiziehen, die von der Schiffsbegrüßungsanlage des Schulauer Fährhaus (Willkomm Höft) begrüßt werden. Die Gäste des Restaurants erhalten allerlei Informationen zu den vorbeiziehenden Schiffen.

Leider ist der Sandstrand an der Elbe in den letzten Jahren bzw. Jahrzehnten stark geschrumpft. Vom Anleger kann man die Containerbrücken im Hamburger Hafen sehen.

Otterndorf

Otterndorf an der Elbmündung ist der Nachbarort von Cuxhaven. Die Kleinstadt an der Medem hat 7000 Einwohnern und besitzt seit 1400 die Stadtrechte. Sie hat eine hübsche Altstadt mit Fachwerkhäusern, Schloss, Kirche, Rathaus, Lateinschule und verschiedenen Speichern.

Hinter dem Deich an der Elbe liegt das hübsche Feriendorf Nordseebad Otterndorf mit künstlich angelegten Badeseen. Eine sichere Möglichkeit zu schwimmen, denn die Elbe mit ihren Gezeiten und dem Schiffsverkehr ist nicht ungefährlich.

Glückstadt

Glückstadt in Schleswig-Holstein wurde 1617 vom dänischen König Christian IV. an der Unterelbe gegründet, um Hamburg den Rang als Seehafen abzulaufen. Die Befestigung war so gut, dass die Stadt im Dreißigjährigen Krieg verschont blieb. Eine Weile war Glückstadt Verwaltungszentrum, doch das Ziel, wirtschaftlich erfolgreicher als Hamburg zu sein, wurde nie erreicht.

Die malerische Kleinstadt mit 12000 Einwohnern zeigt noch heute deutlich die Spuren einer Stadt, die am Reißbrett entstanden ist. Nach einem Bummel durch die Altstadt oder einen Spaziergang auf dem Deich lässt es sich in einem der Cafés oder Restaurants gut einkehren. Eine Elbfähre führt nach Wischhafen in Niedersachsen zu anderen Ausflugszielen. Wenn der Elbtunnel allerdings mal wieder gesperrt ist, stauen sich auch hier die Autos.

Elbtalaue 2

Auf der rechten Elbseite fuhren wir durch kleine Ortschaften, vorbei an großen Feldern bis zur Fähre Neu Darchau. Die Gegend wirkt noch unberührter als die gegenüberliegende Seite. Aus dem Auto konnte ich viele Vögel beobachtet.

Nach der Elbüberquerung ging es weiter über die Elbuferstraße mit weitem Blick von der Elbhöhe (Klötzie) über die Elbe und ihre Auen nach Hitzacker, einer weiteren wunderschönen Kleinstadt. Nach einem Rundgang durch die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern wurde es Zeit, zurückzufahren.

Leider ist momentan alles geschlossen, sodass man es sich nur von außen ansehen und auch nirgends einkehren kann. Dafür hängen in Hitzacker an vielen Häusern interessante Informationen. Trotzdem war es eine schöne Tour, die auch gut als Fahrradtour geeignet ist. Allerdings ist der Höhenzug auf der rechten Elbseite mit einigen Steigungen verbunden.