Schlagwort-Archive: Ebook

Adventsschnäppchen

Momentan entfallen viele schöne Sachen, die man sonst im Advent macht, aber lesen ist zum Glück nicht dabei. Vor allem E-Books sind reichlich vorhanden, bei gedruckten Büchern ist es leider nicht unbedingt der Fall. (Ich habe gerade eben Bücher bei unserem Buchhändler bestellt, eins ist vermutlich vor Weihnachten wegen der Papierknappheit nicht mehr lieferbar!)

Was hindert uns also daran, Kekse zu backen, spazieren zu gehen, Schokolade zu trinken und zu lesen? Auch in diesem chaotischen Hin und Her sollten wir das Leben so gut es geht genießen.

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Thalia https://bit.ly/3lF77hS

Weltbild https://bit.ly/3dpMp15

Hugendubel https://bit.ly/3Duu2Tq

Bücher.de https://bit.ly/3Irvvxp

Lebensretter an den Badestränden

Was wäre der Sommerurlaub ohne die Aufsicht der Rettungsschwimmer, die nicht nur Ertrinkende retten, sondern auch kleine Wunden verarzten oder sich um verloren gegangene Kinder kümmern.

Seebrücken an der Ostsee

Seebrücken, zum Flanieren oder um mit einem Seebäderschiff einen Ausflug zu machen, gehören einfach zu einem Ostseeurlaub dazu.

Seebrücke in Ahlbeck
Seebrücke in Kellenhusen bei Nacht

Sommeraktion

Sommerzeit = Lesezeit

Egal, ob am Strand, auf dem Balkon oder dem Sofa, wer schmökert im Sommer nicht gern? Daher habe ich für die beiden E-Books eine Sommerpreisaktion gestartet. Die Bücher gibt es bei Amazon, Thalia, Weltbild, bücher.de und Hugendubel.

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Leseprobe von „Schneegestöber, Tannenduft und Sternenglitter“ auf eBook-Sonar

Inzwischen war Lutz Schafstädt so lieb und hat auf seinem Blog eBook-Sonar eine Leseprobe von „Schneegestöber, Tannenduft und Sternenglitter“ veröffentlicht. Wer also neugierig ist, kann dort einen ersten Eindruck gewinnen.

Das Buch gibt es bei Amazon, Thalia, Weltbild, Hugendubel und Buch.de zu kaufen.

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So entstand mein Buchtitel!

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Der Titel der XinXii-Blogparade #2: „So ist mein Buchtitel entstanden“ trifft es nicht ganz genau, denn für unsere Tanzbuchreihe brauchten wir einen Reihentitel und dann natürlich Einzeltitel für unsere Bücher.

Nachdem sich die Autorengruppe Schreibwerk überlegt hatte, eine Romanreihe zu schreiben, benötigten wir erst einmal einen gemeinsamen Hintergrund. Unter verschiedenen Ideen wählten wir schließlich einen Tanzverein aus. Andere Dinge wie Schlösser, Traumschiffe und Krankenhäuser gab es schon und wir wollten natürlich etwas ganz Neues haben. Anschließend suchten wir einen Ort, eine Stadt, die alle kannten, damit sie davon schreiben konnten. Außerdem musste es in der Gegend tatsächlich genug Tanzvereine geben, weil wir auch Turniere und andere Veranstaltungen stattfinden lassen wollen. Schließlich einigten wir uns auf Berlin. Aber wie sollte der Verein jetzt heißen? Tanzbären Berlin? Oder lieber nach einem Stadtteil? Nach einigem Hin und Her und einer Abstimmungsrunde entschieden wir uns für Tanzclub Lietzensee.

Jetzt benötigten wir nur noch einen Namen für die Tanzbuchreihe. Die Worte „Quick, quick, slow“ geben bei einigen Tanzschritten den Rhythmus vor, sie dienen bei Tänzern aber auch als Schlachtruf und Trinkspruch. Wir fügten ihnen noch den Namen des Clubs hinzu. Unsere Buchreihe heißt also „Quick, quick, slow – Tanzclub Lietzensee“.

Bei meinem Buch der Reihe geht es um einen ehrgeizigen Turniertänzer. Mirko ist übermotiviert und setzt seine Partnerin Melanie unter Druck. Damit steht er sich selbst im Weg. Und so ergab sich der Titel „Erfolg lässt sich nicht erzwingen“ praktisch aus der Handlung von selbst. Natürlich ist er ziemlich lang, aber ich denke, ein Liebesroman darf ruhig einen etwas längeren Titel haben. Bei Heftromanen ist es üblich, auch wenn E-Books sonst eher kurze Titel haben.
Erfolg lässt sich nicht erzwingen

Und wieder wird getanzt

Der fünfte Roman der Tanzreihe „Quick, quick, slow – Tanzclub Lietzensee“ ist erschienen. „Tanz der offenen Türen“ von Marion Pletzer ist eine warmherzige Geschichte um die Eheprobleme von Marga Fischer, der guten Seele des Vereins.

Unangemeldeter Besuch 5

(…)
Sein Hinterkopf brannte. Langsam breiteten sich Kopfschmerzen aus. „Hättest du den Zoo nicht bei Horst lassen können?“, fragte er mürrisch.
„Diesem Unmenschen? Der kümmert sich überhaupt nicht um Hannibal und Cleo. Der würde sich freuen, wenn sie verhungerten.“
„Horst hat erheblich mehr Platz. Die Tiere haben es dort viel schöner“, stellte Wilhelm fest. Er schloss die Augen und tastete vorsichtig die Beule ab.
„Nein, das sind meine Lieblinge, die überlasse ich ihm nicht.“ Lydia funkelte ihn böse an.
„Hast du überhaupt kein Geld mit?“ Er öffnete die Augen wieder, erblickte auf der schwarzen Hose Tierhaare. Einzeln las er sie ab. Diese schwarz-braune Katze hatte so langes Fell, dass sie sich nicht mehr selbst pflegen konnte. In Wilhelms Augen wäre ihre beste Verwendung ein Pelzmantel gewesen. Aber als er es einmal im Scherz geäußert hatte, bekam Lydia einen entsetzlichen Wutanfall. Nur dem Eingreifen seines Schwagers verdankte er es, dass sie ihn nicht an Heiligabend mitten in der Nacht hinausgeworfen hatte.
„Nein, meine Scheckkarte liegt irgendwo in der Reisetasche. Mein restliches Geld habe ich für die Taxe zum Bahnhof, die Fahrkarte und die Hamburger ausgegeben. Zum Glück fahren die Kinder umsonst mit“, erklärte Lydia und schlug ihre langen, schlanken Beine übereinander.
„Ich finde es erstaunlich, dass du es mit den Kleinen, nebst Tierpark und und deinem halben Hausstand bis hierher geschafft hast.“
„Oh, das war gar nicht schwierig. Meine Taxe hielt genau vor der Bahnhofsmission und die Leutchen halfen mir in den Zug. Und in meinem Abteil war ein sympathischer junger Mann, der mir beim Aussteigen half und mir einen Kofferkuli besorgte.“
Lydia fand immer hilfsbereite Menschen, stellte Wilhelm erbost fest. „Dadurch hat er dann leider seine Bahn verpasst“, riet er.
„Nein, nein, er ist noch schnell in das letzte Abteil gesprungen, bevor sich die Türen schlossen.“
Wilhelm schüttelte fassungslos den Kopf. Wie sollte es jetzt bloß weitergehen? „Wie stellst du dir die Zukunft vor? Du kannst nicht hierbleiben, dafür ist die Wohnung zu klein.“
(…)

Leseprobe aus „Petermanns Chaos“, das Buch ist bei Amazon zu beziehen.

Unangemeldeter Besuch 4

(…)

Wilhelm verteilte das Gepäck in der Wohnung. Einen Teil brachte er gleich ins Schlafzimmer. Dabei stolperte er über die Hundeleine. Beim Versuch das Gleichgewicht mit ein paar Schritten zurück zu gewinnen, trat Wilhelm auf eine Reisetasche und fiel hin. Im Fallen schlug er mit dem Kopf gegen die Wohnungstür. Hannibal jaulte laut auf. Er selbst verbiss sich einen Fluch.

Nico kletterte über einen Koffer und den Katzenkorb zu ihm, Hannibal folgte und leckte ihm übers Gesicht.

Wilhelm schob den Hund, eine Straßengrabenmischung mit viel Terrier, entsetzt von sich.

„Nico, geh in die Küche“, befahl er.

Nachdem er das gesamte Gepäck im Flur und Schlafzimmer gestapelt hatte, eilte er wieder hinunter.

„Musstest du dem Kerl so viel Geld geben? Der hat mich vielleicht angemacht! Wir hätten die Sachen auch allein hochtragen können“, empfing Lydia ihn.

„Wolltest du hier noch länger stehen? Du hast dich bereits zum Schauspiel der Straße gemacht“, wies Wilhelm sie zurecht. Sein Kopf pochte. Er spürte, wie die Beule wuchs. Nur mit Mühe beherrschte er sich. Dabei geriet er höchst selten in Wut.

„Wieso?“, fragte Lydia ahnungslos.

Kaum merklich nickte Wilhelm nach links oben.

Lydia drehte sich um und schaute hoch. Im zweiten Stock des Nachbarhauses bewegte sich eine Gardine.

„Unsere alte Jungfer beobachtet alles genau.“

Spontan hob seine schreckliche Schwester den Arm, winkte und warf Kusshändchen. Dabei funkelten ihre blauen Augen und Lachfältchen verzauberten ihr Gesicht.

„Lydia, das reicht! Benimm dich nicht so provozierend.“

„Wer benimmt sich peinlich? Ich oder die Alte?“ Sie lachte ihren Bruder an. „Sei doch nicht ständig so spießig.“

„Was machen wir mit dem Kinderwagen? Im Hausflur ist kein Platz, oben bei mir in der Wohnung aber auch nicht“, wechselte Wilhelm das Thema.

Lydia krauste die Stirn.

„Anna-Lena muss darin schlafen. Wir bräuchten nur das Oberteil. Das Fahrgestell kann in den Keller.“

„Gut, dann tragen wir das Baby hoch, und ich hole den Schlüssel.“

Sie lösten die Sicherungen und jeder griff sich einen Gurt von der Tragetasche.

Als Wilhelm das Fahrgestell hinunter trug, überlegte er, ob er Hund und Katze nicht ebenfalls in dem Verschlag unterbringen könnte. Aber Lydia würde es nie zulassen, sie liebte ihre Tiere abgöttisch. Allein der Vorschlag hätte einen Wutanfall bei ihr ausgelöst und bestimmt sein Porzellan reduziert. Gerade jetzt würde er alle Teller und Tassen benötigen.

Schwer atmend stieg er die Treppe hoch. Erschöpft ließ er sich in den Lehnsessel fallen.

„Vorsicht, Cleo“, schrie Lydia entsetzt auf.

Doch die Katze hatte die Gefahr rechtzeitig erkannt und war über die Rückenlehne auf den Schrank geflüchtet. Dort hockte sie und fauchte Wilhelm an.

(…)

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