Woher kommen die Schreibideen? – „Nie wieder Tretbootfahren!“

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Eigentlich sind Tretboote idiotensicher. Sie stabil gebaut und kentern nicht, auch wenn man aufsteht und an die Kante tritt, deshalb werden sie auch schon an Kinder verliehen. Das Steuern ist vielleicht nicht so einfach, da die Boote eher unförmig sind, aber meist werden sie auf kleinen Seen vermietet und da sind die Anforderungen nicht so hoch. Das Vorankommen an sich ist nicht anstrengend und vom Radfahren gewohnt. Deshalb werden sie auch überall an unerfahrene Ausflügler verliehen. Trotzdem kommt es ab und zu Unfällen.
Meine Hauptperson Malin hat schreckliche Angst vor Wasser, seitdem sie als Kind fast ertrunken wäre. Natürlich schaut sie deshalb beim Einsteigen nicht nach unten und tritt genau in den Spalt zwischen Anleger und Boot. Ideengeber war eine Freundin, die auf diese Weise ein unfreiwilliges Bad genommen hat, allerdings war sie keine Nichtschwimmerin und hatte auch keine Panik vor Wasser. Bei einem der ersten Dates mit ihrem neuen Freund versank sie vor seinen Augen in der Hamburger Alster. Allerdings war sie nur bis zum Bauch nass, da sie sich noch einem Pfahl festhalten konnte. Vielleicht stand sie in Ufernähe sogar schon auf dem Grund. Schließlich misst der Alstersee an den tiefsten Stellen nur 4,5 Meter. Meiner Freundin war das Erlebnis vor ihrem Freund oberpeinlich, ihr wäre es sicher lieber gewesen, es wäre ihr mit der besten Freundin passiert.
Die Geschichte „Nie wieder Tretbootfahren!“ ist im E-Book „Hinter jeder Tür wartet neues Glück: Liebesgeschichten“ nachzulesen.

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