Wiederbelebtes Moor, das Pietzmoor bei Schneverdingen

„Dem ErsDSC00524ten den Tod, dem Zweiten die Not, dem Dritten das Brot“
Jahrhundertelang versuchten die Menschen dem Moor eine Lebensgrundlage abzutrotzen. Sie stachen Torf zum Heizen und entwässerten es, um es landwirtschaftlich zu nutzen. Eine mühselige Arbeit, die Generationen dauerte. Erst in den letzten Jahrzehnten, in denen wir es uns leisten konnten, nicht jeden Zipfel Land zu nutzen, wurden einige wieder vernässt. Langsam kehren pflanzliche und tierische Moorbewohner zurück.
Im Pietzmoor bei Schneverdingen in der Lüneburger Heide wurde seit dem 16. Jahrhundert Torf als Brennstoff gestochen. Im 19. Jahrhundert wurde es systematisch entwässert und trockengelegt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Torf sogar kurzzeitig industriell abgebaut. Inzwischen hat man den ökologischen Wert der Moore erkannt und renaturiert sie.
Um das Pietzmoor führt ein fünf Kilometer langer Rundweg mit Informationstafeln, außerdem werden geführte Wanderungen angeboten. Da bei unserer Tour die Sonne schien, fehlte das Unheimliche der Edgar Wallace Filme, trotzdem lohnte sich der Ausflug.DSC00528DSC00532

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